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Boilies

Warum Boilies die besten Karpfenköder sind

Hier findet Ihr eine Übersicht zum Thema Boilies. Es wird erklärt warum Boilies ein guter Köder sind, welche Marken angeboten werden und wie man sie selbst herstellen kann.

Mit Boilies auf Karpfen angeln

Schon in etlichen Angelzeitschriften war davon zu lesen, dass Boilies das Karpfen angeln revolutioniert haben. Wenn man den Fangstatistiken Beachtung schenkt, dann wird man feststellen, dass diese Aussage wahr zu sein scheint – denn nahezu alle Rekordkarpfen wurden mit Boilies gefangen.

Gerade Neulinge finden die Köderbezeichnung oftmals sehr lustig – sie stammt aus dem Englischen von „to boil“ was „kochen“ bedeutet. Es ist nämlich so, dass die Köder im Rahmen des Herstellungsprozesses gekocht werden. Im Prinzip sind Boilies nichts anderes als kleine, gekochte Teigkugeln, die mit den unterschiedlichsten Duft- sowie Geschmackstoffen versehen sind. Durch das Kochen werden sie hart und zäh, was im Bezug auf das Beködern von großem Vorteil ist. Zudem sind sie meist sehr proteinhaltig – was in Kombination mit den Duftstoffen für Karpfen sehr attraktiv macht.

Beim Angeln mit den runden Ködern ist zu beachten, dass diese nur dann verwendet werden sollten, wenn man sichergehen kann, dass am jeweiligen Gewässer bereits mit ihnen gefischt wurde. Die Fische müssen den Köder kennen, ansonsten müssen sie erst an ihn gewöhnt werden, was mehrere Wochen oder sogar Monate dauern kann.

Das Anbringen der Boilies am Angelhaken erfolgt im Vergleich mit anderen Ködern, auf eine andere Art und Weise. Die runden Köder werden nicht direkt auf den Haken gespießt – stattdessen werden sie an am so genannten „hair“ / Haar befestigt, einem kurzen Faden, der sich am Schenkel des Angelhakens befindet. Neulinge sind diesbezüglich oftmals skeptisch, ob mit solch einer Boilie-Montage die Karpfen richtig gehakt werden können. Doch eigentlich gibt es nichts zu befürchten, denn die Karpfen saugen mit ihrem Rüsselmaul die Boilies samt Haken ein und werden sauber gehakt.

Die meisten Angler kaufen ihre Boilies. Da sie inzwischen von unzähligen Herstellern produziert und vertrieben werden, ist die Auswahl sehr groß. Da die Köder nicht immer sehr preiswert sind, gibt es jedoch zunehmend mehr Karpfenangler, die ihre Boilies selber machen. Denn die Herstellung ist relativ unkompliziert und zudem sehr günstig. Dazu kauft man die einzelnen Zutaten entweder selbst, ob man erwirbt eine fertige Boiliemischung, den so genannten Boiliemix.

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