Rotauge
Das Rotauge
Kaum ein Friedfisch ist in unseren Gewässern so verbreitet wie das Rotauge. In diesem Artikel könnt ihr mehr über den Friedfisch, der im Schwarm lebt, erfahren.
Bezeichnung und Herkunft
Das Rotauge (Rutilus rutilus) ist ein Friedfisch aus der Familie der Karpfenartigen (Cyprinidae). Je nach Region wird das Rotauge auch als Plötze oder Schwal bezeichnet. Der Schwarmfisch gilt als verhältnismäßig anspruchslos und ist deshalb in fast ganz Europa - sowohl in stehenden als auch in fließenden Gewässern - heimisch.
Merkmale des Rotauges
Das Rotauge erreicht eine durchschnittliche Länge von 25 bis 45 Zentimetern und das Gewicht kann bis zu 1,5 Kilogramm betragen. Der Friedfisch ist leicht hochrückig und hat Augen und Flossen mit rötlicher Färbung – daher auch der Name. Am besten kann man das Rotauge von ähnlichen Fischen, wie zum Beispiel der Rotfeder, anhand des oberständigen Mauls unterscheiden.
Lebensweise
Der Friedfisch hält sich überwiegend im ufernahen Gewässerbereich auf – besonders gern in der Brachsenregion, wenn diese mit zahlreichen Wasserpflanzen bewachsen ist. Die Wasserpflanzen sind für Rotaugen vor allem deshalb sehr wichtig, weil sie ihnen Schutz vor Raubfischen bieten und zugleich einen der Hauptnahrungszweige darstellen. Weiterhin ernähren sich Rotaugen / Plötzen von Kleintieren wie Plankton, Würmern, Insekten, Insektenlarven sowie kleinen Schnecken und Muscheln.
Angeln auf Rotaugen
Über den folgenden Link sind Informationen zum Rotaugen angeln abrufbar.
Hinweis: Ein Teil der Fischinfos zum Rotauge wurde hier aus der Wikipedia Enzyklopädie übernommen.