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Karpfen

Der Karpfen: Schuppenkarpfen, Spiegelkarpfen, Wildkarpfen

Obwohl der Karpfen ursprünglich aus Asien stammt, fühlt er sich in unseren Gewässern sehr wohl. In diesem Artikel werden mehrere Karpfenarten, wie zum Beispiel der Schuppenkarpfen, vorgestellt.

Beim Karpfen (Cyprinus carpio L.) handelt es sich um eine Fischart aus der Familie der Cypriniden (Karpfenfische). Zur Gruppe der Cypriniden zählen ungefähr 1.500 Arten.

Der Karpfen wurde einst von den Römern nach Europa gebracht – ursprünglich stammt er aus Asien. Er gilt seit jeher als beliebter Speisefisch und fand durch eine stark ausgeprägte Züchtung (Teichwirtschaft) innerhalb Europas eine schnelle Verbreitung.

Karpfen sind in nahezu allen Gewässern anzutreffen. Sie fühlen sich im Süßwasser, vor allem warmen, flachen Gewässern, wie zum Beispiel in Baggerseen und Teichen sowie in Flüssen mit langsamer Strömung sehr wohl.

Anatomie des Karpfens

Die durchschnittliche Länge eines Speisekarpfens beträgt rund 35 Zentimeter - beim Gewicht von ungefähr einem Kilogramm. In freien Gewässern kann der Karpfen eine Länge von bis zu 110 Zentimetern erreichen. Einige Angler haben schon Exemplare mit gut 120 Zentimetern Länge und einem Gewicht von über 35 Kilogramm gefangen.

Der Körper des Karpfens ist seitlich abgeflacht und zugleich sehr hochrückig. Die hohe Körperform schützt größere Karpfenartige vor Raubfischen, denn diese haben nur selten ein so großes Maul, um nach den Fischen richtig schnappen zu können. Ein weiteres Merkmal sind die neben dem Maul befindlichen Barteln. Mit einer Lebenserwartung von bis zu 50 Jahren können Karpfen sehr alt werden.

In unseren Gewässern gibt es mehrere Formen des Karpfens, die im Folgenden kurz vorgestellt werden sollen:

  • Beim Wildkarpfen handelt es sich um die Urform des Karpfens. Er ist am vollständigen Schuppenkleid (die Schuppen sind unregelmäßig angeordnet) sowie dem flachen spindelförmigen Körper zu erkennen. Der Wildkarpfen steht auf der roten Liste der weltweit gefährdeten Arten gesetzt.
  • Eine weitere Form des Karpfens stellt der Lederkarpfen (der auch unter der Bezeichnung Nacktkarpfen bekannt ist) dar. Er hat keine oder nur ganz wenige Schuppen.
  • Der Schuppenkarpfen, der ebenfalls über ein vollständiges Schuppenkleid verfügt, ist hochrückiger als der Wildkarpfen und die Schuppenanordnung ist regelmäßig. Sein Kopf ist leicht abgesetzt. Der bisher größte gefangene Karpfen war ein Schuppenkarpfen. Er wurde in Deutschland gefangen und brachte ein Gewicht von 38,15 Kilogramm auf die Waage.
  • Der Spiegelkarpfen (Cyprinus carpio morpha noblis) ist eine Zuchtform des Karpfens, die in Europa sehr verbreitet ist. Auf seinem Körper befinden sich vergrößerte, metallisch glänzende Schuppen, die durch eine unregelmäßige Verteilung auffallen. Über den Rücken verläuft vom Kopf bis zum Schwanz eine durchgehende Reihe von Schuppen. Des Weiteren gilt der Spiegelkarpfen als sehr hochrückig und rund. Es wurden schon Exemplare mit einem Gewicht von bis zu 36 Kilogramm gefangen.
  • Eine weitere Art ist der Zeilkarpfen. Man erkennt ihn an einer Reihe annähernd gleich großer Schuppen, die wie in einer "Zeile" entlang der Seitenlinie angeordnet sind. Die restliche Fläche des Körpers ist frei von Schuppen.

Lebensweise

Der Karpfen ist ein Friedfisch. Er ernährt sich überwiegend von Kleinlebewesen, die am Boedengrund zu finden sind, wie Insektenlarven, Schnecken und Würmern. Angeblich wurde schon beobachtet, dass einige Großkarpfen auch temporär räuberisch leben und kleinere Weißfische verschlingen.

Angeln auf Karpfen

Über den folgenden Link sind Informationen zum Karpfen angeln abrufbar.

Hinweis: Ein Teil der Fischinfos zum Karpfen wurde hier aus der Wikipedia Enzyklopädie übernommen.

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