Aal
Informationen über den Aal
Hier findet Ihr ausführliche Informationen und Hintergrundwissen zum Aal. Angefangen bei den Lebensräumen, endend bei der Lebensweise des Raubfisches.
Die Aalartigen (Anguilliformes) sind eine Ordnung schlangenförmiger, fast ausschließlich im Meer lebender Knochenfische, die ungefähr 360 Arten umfasst. Aalartige sind weltweit verbreitet und leben in tropischen und subtropischen Meeren, und zwar sowohl in flachen Küstengewässern als auch in der Tiefsee. In Süßgewässern sind ausschließlich Flussaale (Anguillidae) verbreitet, die zur Fortpflanzung aber ebenfalls zu einer Reise ins Meer aufbrechen.
Zwei Formen des Flussaals, der Europäische Aal (Anguilla anguilla) und der Amerikanische Aal (Anguilla rostrata) sind die einzigen Aalartigen, deren Verbreitungsgebiet weit in die gemäßigte Klimazone hinein reicht.
Anatomie des Aals
Aale haben einen schlangenartigen, lang gestreckten Körper. Besonders auffällig ist, dass Rücken- und Afterflosse einen durchgehenden Flossensaum bilden. Die Fische haben meist keine Schuppen, bei einigen Arten sind kleine Rundschuppen unter der Haut zu finden.
Das Maul des europäischen Aals ist oberständig. Die Hautfärbung auf der Oberseite kann zwischen schwarz und dunkelgrün variieren - die Unterseite zwischen gelb (junger, sog. Gelbaal) und weiß (erwachsener, sog. Blankaal). Erwachsene Weibchen können bis zu 150 Zentimeter lang und 6 Kilogramm schwer werden, Männchen erreichen eine Länge von nur 60 Zentimetern. Allerdings werden solche Größen nur selten erreicht - schon ein Aal-Weibchen mit der Länge von einem Meter kann als ausgesprochen groß bezeichnet werden.
Lebensweise
Aale sind überwiegend nachtaktive Raubfische und ernähren sich von Würmern, Krebsen, Insektenlarven sowie von Fischlaich und kleineren Fischen. Der Aal ist ein geschickter Jäger, der seine Beute (Kleinfische) sehr gern an der Wasseroberfläche jagt. In den europäischen Gewässern kommt der Aal in zwei Varianten vor: Zum einen in der Variante des Spitzkopfaals (ein Aal mit spitzem Kopf und spitzem Maul, die sich überwiegend von Würmern und Krebsen ernährt), zum anderen als Breitkopfaal (ein Aal mit breitem Kopf und breitem Maul, der sich überwiegend von Kleinfischen ernährt und deshalb als Fischjäger gilt). Ob sich ein junger Aal zu einem Spitzkopfaal oder zu einem Breitkopfaal entwickelt hängt in erster Linie vom Nahrungsangebot im jeweiligen Gewässer ab.
Angeln auf Aal
Über den folgenden Link sind Informationen zum Aal angeln abrufbar.
Hinweis: Ein Teil der Fischinfos zum Aal wurde hier aus der Wikipedia Enzyklopädie übernommen.