Boilierezept
Boilierezept – eine Grundmischung für günstige Boilies
Warum eine teure Boiliemischung kaufen, wenn es auch günstiger geht? Boilies selbst herzustellen ist einfach - wichtig ist nur, dass die Grundmischung gut abgestimmt ist, damit die Karpfenköder später die richtige Konsistenz haben.
Rezept für eine eigene Boiliemischung
An dieser Stelle soll ein einfaches Boilierezept vorgestellt werden, welches als Grundlage zur Herstellung von eigenen Boilies dienen kann. Letztendlich handelt es sich hierbei um eine Grundmischung - wie die Boilies letztendlich werden sollen, kann der Angler durch Zugabe weiter Bestandteile (Farb- und Geschmacksstoffe) weitgehend selbst bestimmen. Auch das Verhältnis der Grundzutaten kann geändert werden – was sich auf Festigkeit und Elastizität der Boilies auswirkt.
Hier nun das Rezept:
- Sojamehl
- Maismehl
- Grieß
- Eier
- Farbstoffe
- Geschmackstoffe / Duftstoffe
Alle Zutaten werden nach und in einer Schüssel verrührt und sollten einen schönen, festen Teig geben, den man schließend zu den Teigkugeln verarbeitet.
Noch ein paar Hinweise zur Grundmischung: Anstatt Soja- und Maismehl kann man auch nur Sojamehl oder nur Maismehl verwenden. Beim Grieß gilt es vorsichtig zu sein, denn gibt man zu viel Grieß hinzu, können die Köder zu weich bzw. zu elastisch werden. Verwendet man Grieß, sollte man sich bei der Teigverarbeitung Zeit lassen, damit dieser quellen kann. Eier verwendet man so viele, dass der Teig gerade flüssig genug ist, um verarbeitet werden zu können. Anstatt vieler Eier kann man auch einen Teil Wasser hinzugeben. Beim Hinzugeben von Farb- und Geschmackstoffen, sollte man es nicht übertreiben und sich an die Herstellerangaben halten.
Gerade beim ersten Versuch, Bolies selbst herzustellen, sollte man erst einmal mit einer ganz kleinen Teigmenge (am besten so wenig Zutaten verwenden, dass die Zugabe von einem Ei ausreicht) beginnen, um erste Erfahrungen zu sammeln.