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Aal

Angeln auf Aal

Tipps und Informationen zum Aalangeln. Auf dieser Angelseite werden Fangmethoden und Köder vorgestellt, mit denen sich Aale überlisten lassen.

Aalangeln

Früher war das Aalangeln sehr stark verbreitet, denn die Aalbestände waren in keiner Weise gefährdet und Aale waren in nahezu jedem Gewässer heimisch. Ganz egal ob Fluss, See, Aue oder Weiher - an den meisten Gewässern konnten bis in die 70er Jahre massenweise Aale gefangen werden. Zwar galt das Aalfleisch auch schon damals als Delikatesse, aber dennoch landete der Aal sehr häufig auf dem Esstisch.

Heute sieht es leider ganz anders aus. Wer auf Aal angeln möchte, der hat es nicht mehr so einfach, was in erster Linie daran liegt, dass die Aalbestände spürbar geschrumpft sind. Es ist auf den kommerziellen Fischfang bzw. Aalfang zurückzuführen, dass immer weniger Aale in unsere Gewässer Einzug halten. Die meisten Jungaale werden schon auf dem Meer abgefischt, so dass nicht mehr viele Fische übrig bleiben. Erschwerend kommt hinzu, dass eine richtige Zucht bis heute nicht möglich ist. Lediglich das Aufziehen gefangener Aallarven ist möglich.

Das soll aber nicht heißen, dass man vom Aal angeln ganz absehen muss. Gerade an größeren Gewässern kann man die Fische noch fangen - sofern man es nicht übertreibt. Denn wie bereits erwähnt wurde, ist der Rückgang auf den kommerziellen Fischfang zurückzuführen.

Empfehlenswerte Fangmethoden für das Aal angeln

Beim Angeln auf Aal kommt es weniger auf die Fangmethode als auf den Köder an. Es gibt mehrere Angelmethoden, mit denen man erfolgreich Aal angeln kann. Als beste Aalköder haben sich Wurm und Köderfisch bewiesen, wobei die Fangchancen mit Wurm noch besser sind, da eigentlich nur Breitkopfaale Fische vertilgen. Da es im Wesentlichen vom Nahrungsangebot eines Gewässers abhängt, ob die Aale sich zu Breitkopfaalen oder Spitzkopfaalen entwickeln, kann es an manchen Angelgewässern passieren, dass man mit Köderfischen oder Fischfetzen keinen Erfolg haben wird. Besser ist es, mit Wurm oder Wurmbündel zu angeln. Für welche Art von Würmern man sich entscheidet, hängt vom Gewässer ab. Im Normalfall sind sowohl Tauwürmer als auch Rotwürmer sehr fängig.

Zwar ist der Aal ein Raubfisch, der seine Beute gern an der Wasseroberfläche jagt, jedoch wurden auch schon viele Aale auf Grund gefangen. Sofern der Köder nicht ganz auf dem Grund aufliegt, kann man es mit der Grundangel versuchen. Allerdings greifen die meisten Aalangler dennoch zur Stipprute, um den Köder an der Pose anzubieten. Da sich die Aale gern bzw. überwiegend in Ufernähe aufhalten, ist es ratsam den Köder nicht zu weit auszuwerfen.

Der Aal ist ein Raubfisch, der nicht besonders gut sieht aber dafür über ein hervorragendes Geruchsorgan verfügt. Deshalb begibt er sich überwiegend nachts auf Nahrungssuche. Die beste Angelzeit auf Aal ist daher spät abends oder nachts.

Zu guter Letzt soll noch darauf hingewiesen werden, dass es noch zwei weitere Angelmethoden für das Aalangeln gibt, nämlich das Pöddern und das Fischen mit der Aalreuse. Infos zum Pöddern sind in einem eigenen Artikel zu finden. Was das Fischen mit Reusen betrifft, so sollte man sich im Vorfeld genau erkundigen, ob das am jeweiligen Gewässer zulässig ist. Denn an den meisten Gewässern in Deutschland ist das Aalangeln mit Reusen nur Berufsfischern gestattet.

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