Köderfisch
Angeln mit Köderfisch
Auf Raubfische wird gern mit Köderfisch geangelt. Angelmontagen und der Fang von Köderfischen sollen auf dieser Seite näher vorgestellt werden.
Kleinfische als Köder einsetzen
Der Köderfisch zählt zu den Naturködern und ist aus den Bereich des Hecht- und Zanderangelns nicht wegzudenken. Des Weiteren greifen Anglern immer wieder gern zum Köderfisch, wenn sie auf Barsch, Wels oder Aal angeln. Im Prinzip bietet er sich zum Fang jeglicher Arten von Raubfischen an.
Angelmontagen
Bis in die Mitte der 90er Jahre war es erlaubt mit lebenden Köderfischen zu angeln. Der Köderfisch wurde im Rückenbereich mit einem oder zwei Haken (meist Drillingshaken) versehen und war somit noch in der Lage zu schwimmen. Doch glücklicherweise wurde diese Form der Köderpräsentation gesetzlich verboten - denn diese Form der Tierquälerei muss nicht sein. Seither darf in Deutschland nur noch mit toten Köderfischen geangelt werden.
Was die Montagen betrifft, so stehen dem Angler unzählige Möglichkeiten offen. Ein toter Köderfisch kann sowohl auf Grund als auch an der Pose präsentiert werden. Mit einem Köderfischsystem kann er sogar beim Spinnfischen eingesetzt werden. Beim Montieren ist zu beachten, dass man stets Stahlvorfächer verwendet - auch wenn man nicht gezielt auf Hecht angelt. Schließlich kann es durchaus vorkommen, dass ein Hecht anbeißt - und ohne Stahlvorfach steht es um die Montage dann nicht besonders gut.
Beschaffung von Köderfischen
Die meisten Angler handhaben es so, dass sie ihre Köderfische mit der Stippangel selbst fischen. Alternativ können tote Köderfische auch im Handel erworben werden - zwar nicht bei allen Händlern, doch einige verkaufen diesen Köder. Des Weiteren können die Fische auch mit der Köderfischsenke oder eine Köderfischreuse gefangen werden - wobei beachtet werden muss, dass deren Einsatz nicht an allen Gewässern gestattet ist.